Track Arrangment | Mixdown / Mastering / Sounddesign

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Track Arrangment
03.02. 2015
17:52
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TreuHand/alias TonOption
sp_UserOfflineSmall Offline
Ansehen: 13841

Hallo liebe Community,

meine Frage bezieht sich auf das Track Arrangment. Ich produziere nun seit einem 3/4 Jahr, habe verschiedene Projekte begonnen und verworfen und merke auch langsam das die Sachen doch immer "runder" klingen. Das einzige was mir völlig fehlt ist das Track Arrangment, ich komme damit einfach nicht klar. Wann und wo soll eine Break kommen wann der Drop wann dies wann das. Ich habe schon Übergänge für die einzelnen Elemente ich habe nur keine Ahnung wann ich diese einbauen soll. Mir kommt die Sachr entwedet zu lang oder zu kurz vor. Oftmals aber auch zu langweilig. Vielleicht kann ja jemand so eine Grundlegende Struktur mal beschreiben nach der man arbeiten kann.

 

Danke!

03.02. 2015
18:16
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Aksone
sp_UserOfflineSmall Offline
Ansehen: 7048

Big Room: 45 Sek Intro

                30 Sek Brake

                15 Sek Build Up

                30 Sek Drop

                30 - 60 Sek Brake

                15 Sek Build Up

                30-45 Sek Drop

                30 - 45 Sek Outro

 

Progressive House (progressiv):

                1 Min Intro

                2-4 Minuten Mainpart/Building

                30 Sek - 2 Minuten Brake

                1 Min Mainpart

                1 Min Outro

 

Progressive House (Mainstream):

              30 Sek - 1 Min Intro

              1-2 Min Break

              15-30 Sek Drop

              1-2 Min Break

              15-45 Sek Drop

              30-60 Sek Outro

 

Uplifting Trance:

             1 -1,5 Min Intro

             1-2 Min Intro (1.Mainpart)

             1-2 Min Break

             1-2 Min Mainpart

             1-2 Min Outro

 

Tech House:

            1 Min Intro

            1 Min Mainpart

            15-30 Sek Kick auf Low-Cut

            30 Sek Mainpart

            15-30 Sek Kick auf Low-Cut

            30-60 Sek Mainpart

            1 Min Outro

Deep House:

            1 Min Intro

            30-45 Sek Break/ Kick auf Low Cut

            30-60 Sek Mainpart

            30-45 Sek Break

            30-60 Sek Mainpart

            1 Min Outro

 

Future House:
            30-60 Sek Intro

            30 Sek Break

            30-45 Sek Mainpart

            30 Sek - bis 1.5 Min Break

            30-45 Sek Mainpart

            30-60 Sek Outro

 

Melbourne Bounce:

           30-45 Sek Intro

           15 Sek Build Up

           30-45 Sek Drop

           30 Sek Brake/Build Up

           30-45 Sek Drop

           30-45 Sek Outro

 

wären so "Standardwerte"/Einstiegswerte. Wenn du etwas mehr Erfahrung hast, würde ich mich an deiner Stelle aber mehr austoben :p

 

Hier noch ein VIdeo das dir helfen könnte:

 

               

               

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TreuHand/alias TonOption, Yung Koch, Nepreno
03.02. 2015
19:11
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eysOne
sp_UserOfflineSmall Offline
Ansehen: 3161

Grundsätzlich solltest Du einfach wissen, dass bei elektronischer Tanzmusik im weiteren Sinne fast alles nach Vielfachen von 4 Takten passiert.. Bei 128 BPM entspricht das genau den von Deapfreak genannten Zeiten, produzierst Du in anderem Tempo ist das schon wieder hinfällig..

Fang halt mal mit 16 Takte Intro an, und dann bau jeweils in 16/32 Takt-Abständen die weiteren Parts dahinter (die hast Du ja schon beisammen). Dann hör Dir das Ganze an und dann solltest Du ja merken welcher Part länger laufen kann und welcher vielleicht kürzer sollte.

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TreuHand/alias TonOption, Yung Koch
03.02. 2015
19:16
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Aksone
sp_UserOfflineSmall Offline
Ansehen: 7048

Oops, dass sich die Werte alle auf 128 BPM beziehen, hatte ich vergessen...

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TreuHand/alias TonOption, Yung Koch
03.02. 2015
19:38
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TreuHand/alias TonOption
sp_UserOfflineSmall Offline
Ansehen: 13841

Danke werde das mal umsetzen, natürlich werde ich früher oder später andere Sachen ausprobieren, aber erstmal muss ich damit erfahrung sammeln. Vielen Dank!

04.02. 2015
20:34
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Tainmere
sp_UserOfflineSmall Offline
Ansehen: 1873

Was auch helfen kann, ist sich Referenztracks in FL Studio zu ziehen, BPM einstellen (kann man bspw. über Beatport erfahren) und dann Timemarker passend zu neuen Abschnitten setzen. Dadurch kriegst du dann Orientierungswerte.

Ich zB mach des, schreibs mir gleichzeitig mit Taktangaben auf Papier auf und speicher das Fl-Studio-Projekt mit Timemarkern als Template ab.

 

So sieht dann z.B. das Arrangement von Eminence-'Halo' (Ein Monstercat-Release) aus.

http://i.imgur.com/rud2Mr8.png

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TreuHand/alias TonOption
05.02. 2015
09:32
Avatar
Lopez
sp_UserOfflineSmall Offline
Ansehen: 474

Ja, das ist auch meine Empfehlung:

Nimm dir 5 Tracks die du für richtig gut produziert hältst, zieh sie dir in FLStudio (oder deine DAW) rein und marker die Stellen für Intro, Main, Break, dies, das, Outro...

Das kannst du dann als Vorlage für dein Arrangement nehmen.

Achja, für alle, die jetzt RUMHEULEN von wegen "Das ist aber wenig innovativ" (solche Aussagen und Anfeindungen bekomme ich ja ständig zu hören):
Arrangements müssen nicht innovativ sein! Wenn ihr wirklich gut werden wollt, dann schraubt erstmal 100 Tracks die ganz klassisch aufgebaut sind - denn der wirklich überwiegende Großteil der ganzen produzierten Musik basiert auf solchen Pattern.
Spannungsbögen (bzw. Spannungskurven) sind keine Neuzeiterfindungen, sondern sind schon lange in unserer Kultur tief verwurzelt. Nahezu jedes literarische (aber auch musikalisches) Meisterwerk basiert auf klassischen Spannungsbögen!
Also: Abschauen bei Arrangements ist erlaubt, und gerade bei Anfängern sogar erwünscht, denn es wird euch deutlich weiterbringen, als wenn ihr versuchen würdet von Anfang an irgendeiner vermeintlichen Arrangement-Innovation hinterher zu laufen, die es entweder nicht gibt, oder die ihr aufgrund fehlenden Basiswissens nicht erreichen könnt.

 

Linkliste:

http://de.wikipedia.org/wiki/Regeldrama
http://de.wikipedia.org/wiki/A.....Theater%29
http://de.wikipedia.org/wiki/S.....nungskurve
http://de.wikipedia.org/wiki/K.....ax_(Musik)

http://www.heidenvolk.de/katharsis.html (dicker Schinken, aber lohnt sich zu lesen)

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TreuHand/alias TonOption, COOLDOWN
05.02. 2015
11:26
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Suplifth
sp_UserOfflineSmall Offline
Ansehen: 7373

xHANIBALx sagt
Hallo liebe Community,

meine Frage bezieht sich auf das Track Arrangment. Ich produziere nun seit einem 3/4 Jahr, habe verschiedene Projekte begonnen und verworfen und merke auch langsam das die Sachen doch immer "runder" klingen. Das einzige was mir völlig fehlt ist das Track Arrangment, ich komme damit einfach nicht klar. Wann und wo soll eine Break kommen wann der Drop wann dies wann das. Ich habe schon Übergänge für die einzelnen Elemente ich habe nur keine Ahnung wann ich diese einbauen soll. Mir kommt die Sachr entwedet zu lang oder zu kurz vor. Oftmals aber auch zu langweilig. Vielleicht kann ja jemand so eine Grundlegende Struktur mal beschreiben nach der man arbeiten kann.

 

Danke!

Einfach vergleichen mit anderen Songs...

....oder du machst einfach das, was dir gefällt.

Meine Breaks sind auch immer zu lang wenn man es mit anderen Songs dieser Genre vergleicht. Aber genau das ist ja das tolle am Musikmachen. Du kannst entscheiden was wie lange ist.

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TreuHand/alias TonOption
05.02. 2015
18:48
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TreuHand/alias TonOption
sp_UserOfflineSmall Offline
Ansehen: 13841

Danke für die tipps. 

Zum Thema Innovation, sicher kann man Innovativ und Kreativ beim Arrangment sein. Ich für meinen teil möchte aber erstmal beim altbewertem bleibem. Ich setze meine Kreativen Schwerpunkt ersteinmal auf andere Aspekte meiner Musik...überhaupt versuche ich erstmal überhaupt etwas gutes zu produzieren. :) 

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