[u] hansey - Met J. | Track Rating

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[u] hansey - Met J.
[u] hansey - Met J.53.81%(21)
05.12. 2019
09:34
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hansey
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Ansehen: 814

Hallo Zusammen,

ich hatte schon länger die Idee, das Thema aus dem 1. Contrapunctus der Kunst der Fuge von J.S. Bach mit den (mir verfügbaren) Mitteln der Elektromusik zu einem Canon zu verarbeiten.

Hierzu hab ich mit verschiedenen Synthies (u.a. Helm, Tunefish4, Kairatune) experimentiert und auch viele Stunden mit den schier uferlosen Möglichkeiten des M&M zugebracht. Es ist halt immer noch ein Stochern im Nebel; am Ende weiß man überhaupt nicht mehr ob es wirklich besser klingt, als am Anfang und wenn man dann noch auf verschiedenen Klangquellen hört, ist die Ratlosigkeit groß. - Nagut, ich hab noch viele Ideen und werde weiterhin meinen Spaß damit haben. Auf jeden Fall hab ich an diesem Projekt wieder total viel gelernt, auch ganz profane Sachen z.B. der DAW-Bedienung.

Hier also nun der Kanon mit einer dazu eingespielten Choralmelodie.

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the-Flavourist
05.12. 2019
13:21
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the-Flavourist
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Ansehen: 1111

Ist auf jeden Fall interessant und sehr kreativ finde ich.

Meine Freundin hat es sich auch angehört und sie meinte, durch die düstere Stimmung würde sich das  perfekt eignen für ein Horrorspiel.

Mir persönlich gefällt das M&M nicht wirklich, wobei ich nicht wirklich beschreiben kann, woran es liegt, vllt hat es was mit der berühmten, persönlichen Klangfarbe zu tun und wie du ja auch schon sagtest, gibt es da zig Möglichkeiten und kann sehr ratlos machen.

PS: Für meine eigenen Sachen ist das M&M auch immer ein ziemlicher Knackpunkt weil ich da trotz einiger Tutorials bis heute nicht so 100%ig durchsteige. Was ich allerdings oft mache, ist den SPAN auf den Master setzen um mir wie Sinan das bei den Chartssendungen zeigt, den EQ genau anzusehen, ob das was ich da fabriziere ausgewogen ist. Oft hilft mir das schon ein ganzes Stück weiter.

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hansey
06.12. 2019
20:26
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I11ax
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Ansehen: 1699

Die Frequenz der hohen kurzen heads sagen mir nicht so zu. Insgesamt wirkt das Sounddesign abgehackt.

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hansey
07.12. 2019
11:40
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hansey
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Ansehen: 814

Danke für eure Kommentare, die x/10 Bewertung bleibt halt doch etwas abstrakt.

Empfiehlt es sich eigentlich, Span auch schon auf jedem Kanal laufen zu lassen oder lohnt sich das erst auf dem Master?

Dass die "Frequenz der kurzen hohen heads" (die gleich am Anfang?) problematisch ist, kann sehr gut sein, weil mein Musikertinnitus mir kleine Streiche spielt und ich bei den hohen Frequenzen die Kontrolle nicht so hab. Dazu muss ich mir etwas einfallen lassen, vielleicht muss ich bei der Kopfhörerausgabe die Höhen etwas anheben. Danke jedenfalls für den Hinweis.

Ich hab bei diesem Projekt nun auch   EQ Filter eingesetzt, fand es aber erstmal komisch, am Frequenzgang eines "Instruments" herumzuschrauben, wodurch ja die Charakteristik (die ja regelmäßig durch einen lebhaften Frequenzgang erst zustande kommt) dieses Instruments entstellt wird, oder wie soll man das verstehen?

20.12. 2019
15:20
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GitKlar
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Ansehen: 18618

4x5 von mir, Ist nicht wirklich mein Geschmack.

Kreativität find ich auch wieder schwierig zu beurteilen, da das zwar schon speziell ist, aber der Track auch wieder vom Aufbau her kein wirkliches Ziel hat. Die Bassline kommt am Anfang direkt holprig rein, und passt von der Rhythmik her auch nicht gut mit dem Thema zusammen. Auch sonst spielen die meisten Lines mehr gegen- als miteinander. Was den Kanon betrifft, muss ich dann doch kritisch sein, da das im Grunde nur das 1. Thema (der Dux) ist, und der von mehreren Stimmen versetzt hintereinander wegläuft. Da geht auf jedenfall noch mehr, grade da du dir mit Bach auch ne echt hohe Messlatte gesetzt hast, was die Art der musikalischen Herangehensweise angeht.

Sounds und M&M sind immer noch grob und wirken auch noch nicht wirklich aufeinander abgestimmt. Die Problematiken wiederholen sich hier an vielen Stellen noch von deinem ersten Track. Bassline, Cymbals & Percs sind zu laut und viel zu scharf in den Höhen, dagegen wirken die Kick und die Leads sehr schwach. Was SPAN angeht, nein, empfiehlt sich nur auf dem Master. Aber auch das, was er da anzeigt, richtig beurteilen zu können, ist ne Kunst für sich, da ein ausgewogener Klang nicht immer eine gerade Frequenzkurve ist, und auch dann können immer noch Probleme vorhanden sein (Wie Leveling oder falsch eingestellte Frequenzen der Einzelspuren). Und nein, es gibt eigentlich kein Instrument, was von sich aus schon einen komplett linearen Frequenzverlauf übers ganze hörbare Spektrum hat. Deshalb macht es nicht wirklich Sinn, SPAN auf einzelne Spuren zu setzen.

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hansey
20.12. 2019
17:16
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hansey
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Ansehen: 814

Hallo GitKlar,

danke für dein ausführliches Eingehen, die Einschätzungen zu den Problemen und die techn. Erläuterungen. Jetzt - darauf angesprochen - sehe ich natürlich auch, dass die Bezugnahme auf JSBach vl Erwartungen weckt, die eigentlich kaum ein Mensch halten könnte. Ich bin da ganz arglos drangegangen, es waren 11 Töne eines Riffs, das mir im Kopf herum geisterte, mehr erstmal nicht. Auch mein kleiner improvisierter Choral ist ja bei genauer Betrachtung die reine Anmaßung, wenn  man es richtig ernst meinte mit Bach.

Etwas unentschlossen bin ich noch, was deine Kritik zu den Sounds und deren Abstimmung in dem Track betrifft. Das legt nahe zu glauben, es gäbe eindeutige und wohl eng gefasste Ideale, die ich auch nicht aus dem, was ich an Elektromusik bislang gehört hab, herauslesen kann, weil die dbzgl. Vielfalt nach meinem Empfinden riesig ist. Natürlich läuft die Konfiguration zB einer Kick oft besprochenen Idealen hinterher, aber im Ergebnis sind die tatsächlichen Variationen hierzu kaum unter einen Hut zu bringen. Und ja längst nicht alles, was erstmal nicht so ideal klingt, müsste nun gleich Mist sein, finde ich. - Das ist so bissl wie beim Fotografieren, wo manche ein zB unscharfes Foto von vornherein überhaupt nicht leiden können und für andere ist das erstmal kein allein Ausschlag gebendes Kriterium.

Ein ganz spannendes Thema jedenfalls, ich würde mich über weitere Unterhaltungen dazu sehr freuen.

20.12. 2019
22:03
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hansey
sp_UserOfflineSmall Offline
Ansehen: 814

@GitKlar

ich hatte noch etwas vergessen, zu fragen :

Du schreibst im letzten Absatz von "falsch eingestellten Frequenzen der Einzelspuren". Das war mir auch schon durch den Kopf gegangen und ich  hatte dann die Idee, den SPAN eben auf die Einzelspuren zu setzen, um zu schauen, ob dort größere Ausschläge zu finden sind, die auch im Master durchschlagen. - Ich verstehe nicht ganz, warum es nicht funktionieren sollte.

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