[u] Marc Blou - Level Up | Track Rating

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[u] Marc Blou - Level Up
[u] Marc Blou - Level Up48.85%(26)
08.07. 2019
18:49
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Marc Blou
sp_UserOfflineSmall Offline
Ansehen: 304

Guten Abend!

Ich bin Marcel und produziere seit Anfang Februar, hauptsächlich Bigroom. Das ist jetzt mein erster Track den ich hier poste. ich bitte um ehrliche Meinungen und Feedback, damit ich mich weiter verbessern kann.  Der Track heißt Level Up und ihr könnt ihn über Soundcloud hören.

Level Up Demo

Beste Grüße!

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Forage
10.07. 2019
13:38
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Groundhog
sp_UserOfflineSmall Offline
Ansehen: 1170

Ich finde den Track an sich eig echt okay. Meiner Meinung nach sind Mix und Master voll in Ordnung.(Gelegentlich in den tiefen hätte man es noch pushen können)

Das Sounddesign könnte etwas voller sein. (Wirkt teilweise leer)

Besonders beim letzten Abschnitt fehlt nochmal eine Steigerung (Hi Hats wären hier eine gute Wahl gewesen, welche die Lücken ausfüllen)

Auch kommt das Ende überraschend: Der Synth/Arp klingt cool aber taucht halt sonst im Track nie auf. (Nur am Anfang) Wirkt am Ende fast wie ein Übergang in eine neues Lied. Aber bei 2:00 finde ich den Riser richtig nice :-)

Also bleib dran!

6567

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Marc Blou
10.07. 2019
17:16
Moderator
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Plexis
sp_UserOfflineSmall Offline
Ansehen: 5066

Hallo Marcel, willkommen im Forum :)
Ich versuche mal konstruktives Feedback zu geben, also nimm es mir nicht böse wenn es teilweise vielleicht ein bisschen "hart" klingt, da mussten wir ja alle mal durch :D

Direkt bei 00:11, wenn der 2. Synth rein kommt, passen die Tonarten der beiden Synth überhaupt nicht zusammen. Das klingt wirklich extrem schief.
Wahrscheinlich hast du dich bis jetzt noch nicht so wirklich mit Harmonielehre beschäftigt, das ist aber essenziell für die Musikproduktion, also da musst du durch.
Da gibt es auch wirklich massenhaft Material im Internet, du wirst was gutes finden.

Auch interessant ist das "Scale Highlighting" feature in der Piano Roll. Da zeigt es dir dann für eine Tonleiter die Noten an, die du benutzen "darfst", das ist sehr hilfreich, wenn man am Anfang noch kein Gehör dafür hat.
Den Rhythmus der Melodie ab 00:20 finde ich dagegen schon ziemlich gut.
In der Melodie im Mainpart passt auch alles, da sind keine Dissonanzen drin und das hört sich gut an.
Zumindest bis 1:04, wenn dieser "quietschende" Synth rein kommt, der passt auch wieder nicht in die Tonart. 

Die Lautstärkeverhältnisse im Mainpart passen auch noch nicht so wirklich, der Synth ist zu laut (bzw. die Kick zu leise).

Drumming ist sehr basic, aber ich glaube das ist im Bigroom normal so. Der Aufbau ist auch sehr Bigroom typisch, das passt so.

Mixing ist jetzt nicht schlecht, aber auch nicht gut. Passt einigermaßen.

Dafür, dass du erst 5 Monate dabei bist, ist das auf jeden Fall solide! 5 Monate ist wirklich keine lange Zeit in der Musikproduktion, bis du da wirklich richtig gut wirst werden schon ein paar Jährchen vergehen ;)
Also schön dran bleiben, ich würde dir raten den Fokus als nächstes auf die Harmonielehre zu setzen.

2255

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Marc Blou
11.07. 2019
19:23
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Marc Blou
sp_UserOfflineSmall Offline
Ansehen: 304

Hey! Vielen Dank für deine ausführlichen Worte! Jetzt weiß ich genau um was ich mich kümmern muss :)

Die Sache mit dem Scale Highlighting nutze ich eigentlich jedes mal, aber keine Ahnung, kann gut sein dass da irgendwas schief gelaufen ist :D Habe gestern angefangen mir Videos zu Harmonien anzuschauen und Akkorde und eine neue Melodie gebaut. Es ist ja eigentlich recht einfach, wenn man weiss worauf man achten muss. es klingt dann deutlich besser. Bin gespannt ob ihr bei meinem nächsten track Fortschritte sehen werdet!

Beste Grüße!

Marcel :)

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c-rill
13.07. 2019
20:23
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GitKlar
sp_UserOfflineSmall Offline
Ansehen: 13055

Kann mich dem, was Plexis gesagt hat, nur anschließen. Von daher kann ich jetzt auch versuchen, mich kürzer fassen, gehe aber der Nachvollziehbarkeit halber auch nochmal alles durch. Also könnte auch nicht so kurz werden.^^

Do you like it?: 2 Nimms mir bitte nicht übel. Bei Anfänger-Tracks erwarte ich nicht viel und ich geb so ein niedriges Rating auch nicht gerne ab. Aber auch mich hat das Durcheinander mit den Tonarten massiv rausgeworfen. Als Absoluthörer merk ich das auch direkt und höre raus, dass das einfach noch durch Unwissen kommt, und nicht musikalisch beabsichtigt ist.

Creativity: 2 Normalerweise geb ich einem Track, der was Eigenständiges sein möchte, mindestens ne 3. Aber wie Plexis bereits gesagt hatte, sind hier im Musikalischen noch wirklich so viele und so große Baustellen, dass auch für mich hier eine 2 angebracht ist. Ich kann da auch nur empfehlen, sich etwas in die Materie einzustudieren. Vor allem in Sachen Tonarten, Harmonielehre, Melodik und allgemeines Songwriting. Für mich hört sich der Track so an, als wäre er einfach aus einer Reihe von vorgefertigten Loops wahllos zusammengesetzt, und dabei gar nicht beachtet worden, ob das auch miteinander zusammenpasst. Wenn das tatsächlich gemacht wurde, kann ich nur dringenst von diesem Workflow abraten, denn die Wahrscheinlichkeit, dass daraus ein funktionierender Track entstehend, ist verschwindend gering und hilft auch natürlich nicht, um eigene Ideen zu entwickeln. Auch hier wieder Plexis anschließend kann ich nur empfehlen, wenn man noch nicht das Gehör dafür hat, was zusammenpasst und was nicht, sich ein bisschen in die Musiktheorie einzulesen. Das mag aufm ersten Blick vielleicht trocken wirken, und manches ist am Anfang auch schwer zu verstehen, macht aber zusammenhängend mit der Praxis auch Spaß, und irgendwann kommen einem dann auch eigene Ideen, die mehr miteinander zusammenhängen und darauf aufbauend ein schlüssiges Arrangement und irgendwann im Endergebnis auch ein schlüssiger Track. Natürlich muss man als EDM-Producer jetzt nicht zwingend das musikalische Mega-Know How wie z.B. ein Bach oder Mahler haben, aber die grundlegenden Basics sind auch dafür unabdingbar. Trotzdem gilt natürlich, je mehr man weiß, desto mehr kann man auch potentiell umsetzen.

Sound Design: 5 Ist für ein Erstlingswerk schon nicht schlecht, aber hört sich halt auch noch Vieles nach Presets an. Auch hier wirkt einiges noch nicht so richtig aus einem Guss und das Klangbild ist nicht stimmig. Kann hier mal empfehlen, sich mal anzuschauen, wie man Sounds auch mal selber schraubt, sprich ne Kick, Bassline, Synths etc. Denn dadurch schult man neben dem Handwerk dahinter auch sein eigenes Gehör und entwickelt ne Vorstellung, wie die Sounds eigentlich für einen selber zu klingen haben, und man hört bewusster hin, wie die Sounds miteinander eigentlich funktionieren. Und mit genügend Erfahrung (lass da mal noch ein paar Jahre drauf gehen) wird es langsam anfangen, und so etwas wie ein eigener Sound erkennbar sein, weil man irgendwann eine eigene Klangvorstellung hat, weiß, wie man dahin kommt, und dementsprechend seine Sounds macht.

Mixing & Mastering: 5 Gibt sicherlich viel schlechter Gemixtes, was man von Producern mit der Erfahrung gehört hat. Aber auch hier ist natürlich noch jede Menge Luft nach oben, wie bereits gesagt wurde. Ich kann hier empfehlen, sich sogenannte Referenztracks rauszusuchen. Damit sind Tracks gemeint, die man kennt, die man mag, und von denen man den Eindruck hat, dass die richtig gut klingen, auch egal, auf welchem Abspielgerät man es hört. Seien es Kopfhörer, HiFi-Anlage, aber auch einfachere Geräte wie Bluetooth-Box, Smartphone oder Laptop-Lautsprecher. Auf den letzteren Dreien hat man natürlich entweder gar keinen oder nur sehr unausgewogenen Bass, aber ein guter Referenztrack wird auf allen Geräten ungefähr gleich klingen. Auch hier, wenn du grad zu 80% noch nicht weißt, wovon die Rede ist und wie man da rangeht, gibt es genügend Quellen und Tutorials dazu zu finden, Sinan/futorial hat auch welche dazu, da hat man das Ganze dann auch noch in FL. Natürlich bieten sich Referenztracks auch fürs Sound Design an. Wichtig ist auch zu erwähnen, dass man nicht einfach dran sitzt und versucht, möglichst genauso zu klingen wie die Referenz. Diese soll viel mehr als Leitfaden dienen, und einem helfen, zu zeigen, wenn man irgendwo noch grobe Fehler in seinen Sounds oder im Mix hat. Auch das ist ein Learning Skill, der einige Jahre brauchen wird, bis man qualitativ an Tracks von den Großen andocken kann, aber je früher man anfängt, desto schneller und leichter wird es einem fallen. Und die Basis ist hier von jemanden, der erst seit 5 Monaten Musik macht nicht schlecht, auch wenn vielleicht noch Vieles vorgefertigt gewesen sein mag.

Das war jetzt doch ein sehr ausführliches und nicht besonders positiv klingendes Feedback, aber an dem Punkt haben wir alle mal angefangen. Deswegen jetzt nicht traurig sein, wenn die Nummer noch nicht mit anderen hier mithalten kann. Dafür hast du aber auch noch umso mehr Weg und Luft nach oben, und das kann Spaß machen. Ich hoffe aber, dass hiermit erstmal genügend Hilfestellungen und Tipps von unseren beiden Seiten gekommen sind. Ich möchte auch nochmal betonen, Sound Design und Mixing & Mastering sind größtenteils Handwerk, aber was hier wirklich noch als Erstes angegangen werden sollte ist das Musikalische, und das ist auch generell das Wichtigere. Ob was gut abgemischt ist oder nicht, das ist hier natürlich auch mitentscheidend, aber als Erstes muss dafür ein guter Song stehen, und dann wird es mit der Zeit auch Leute geben, denen das gefällt und darauf kann man dann aufbauen.

Also weiter machen und dann wird das auch mit der Zeit besser werden.

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Marc Blou
16.07. 2019
22:33
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Maviero
sp_UserOfflineSmall Offline
Ansehen: 839

Der Song wirkt als ob mehrere Songs durcheinander geraten sind :D

hast teilweise ein paar coole Sounds drinnen also vom sounddesign ist es echt nicht verkehrt,

Aber Arrangement und Harmonien da gibts echt noch viele Baustellen. (:4675

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Marc Blou
23.07. 2019
19:03
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LeKrusch
sp_UserOfflineSmall Offline
Ansehen: 1965

Das M&M ist bei dir schon mal ganz gut.

ich bin selber Big Room Fan und mich stören hierbei grundlegend zwei Sachen:

1. Der Drop: Klingt noch viel zu Roh. Mein Tipp: Höre dir Mal was von Blasterjaxx oder W&W, du wirst sofort merken was. Der Drop bei dir besteht nur aus Kick und Synth das ist viel zu wenig. Bring Bässe rein, bring weiter Synths rein und es klingt schon besser

2. Der 2 Break: Klingt etwas Abgehackt bevor der Break beginnt. Die Melodie bietet eigentlich gute Voraussetzungen für nen Trap Part 

Von mir gibt's

4366

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Marc Blou
26.07. 2019
06:45
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I11ax
sp_UserOfflineSmall Offline
Ansehen: 1050

Ein Tonartwechsel kommt auch in vielen erfolgreichen Stücken vor und Ich sehe das nicht als Drama. Nur nie zwei verschiedene Tonarten zugleich. Das lässt du nicht das ganze Stück durchlaufen sondern nur ein paar Sekunden. Die einzelnen Sequenzen sind stimmiger und eingängiger als das, was mancher Musiker in 40 Jahren Berufslaufbahn hinbekommt. Das Mix und Master sind für ein paar Monate Erfahrung schlicht genial. Allein eine Kick zu erstellen, die reinhaut und Durchsetzungsfähigkeit besitzt bekommen viele im ersten Jahr nicht hin. Das ganz erinnert mich sehr an Martin Garrix. Ja die Parts könnten hie und da noch nen Gereator vertragen und ja sie könnten noch etwas reibungloser zusammengefügt werden aber das sind alles Sachen die auch alte Hasen gelegentlich viel deutlicher versemmeln.

Dazu dürfte es, wie bereits erwähnt, hilfreich sein, bekannte Interpreten gegenzuhören, verbessern, erneut gegenhören. Insgesamt muss ich mich schwerst gegen einige andere Rezensenten stellen. Du bist absolut auf dem richtigen Weg. Ja es gibt viel zu lernen aber du machst mehr richtig als falsch. Eine wichtige Lektion ist immer auch , dass du manche Kritik annimmst und dich da verbesserst und dir andere komplett egal sein lässt. Du kannst dich verbessern, bekannt werden, riesen Erfolg haben und es wird während dem kompletten Weg Leute geben die deine Tracks nur scheiße finden. Du kannst auch Erfolg haben wenn du es jedem rechtmachen willst. Mach das (mainstream)Radio an und hör dir den scheiß an der dann rauskommt.

Nicht demotivieren lassen!

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Marc Blou
28.07. 2019
20:54
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Marc Blou
sp_UserOfflineSmall Offline
Ansehen: 304

Hey, vielen Dank für die lieben Worte! motiviert mich sehr! Habe mich jetzt viel mit musiktheorie beschäftigt und auf alles geachtet (denke ich zumindest) und ich denke das mein neuer track ne echte schippe besser wird. Er wird kommen, wenn ich genug Fucoins habe :)

 

Beste Grüße an dich!

29.07. 2019
18:08
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Xeriwin
sp_UserOfflineSmall Offline
Ansehen: 223
10sp_Permalink

Hallo Marcel,

für de ersten Track ist der Mixdown und das Mastering schon ziemlich gut. Auch das Sounddesign ist genrespezifisch und daher passend. Ich persönlich finde, dass die Harmonien und die Melodie noch etwas verbessert werden könnten, da man noch nicht wirklich einen Ohrwurm davon bekommt bzw. weil es im Bigroom viele Songs gibt, die eine Melodie haben, die deiner vom Grundsatz ziemlich ähneln. Wenn du vielleicht den Vers noch etwas von den Harmonien her bearbeitest und die Teile des Songs etwas besser verbindest könnte der Sog noch ein wenig interessanter für den Hörer klingen.

 

Im Großen und Ganzen ist Bigroom-EDM jetzt nicht mein absolutes Lieblingsgenre, aber ich finde den Song soundtechnisch gelungen. Gerade wenn es dein erster Song ist muss ich hinsichtich vom Mixdown echt meinen Hut ziehen.

 

Grüße und mach weiter so.

Xeriwin ;)

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Marc Blou

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